AKTUELLES

März 2017 - Medienmitteilung - Verpackungsgesetz führt Bundespolitiker nach Ennigerloh > hier

Februar 2017 - ASA-Newsletter Februar 2017 > hier

Waste-to-resources 2017 - Tagungsprogramm

Waste-to-resources 2017 - Zur Anmeldung

9. Februar 2017 - Positionspapier zur Hochwertigkeit der Bioabfallbehandlung > hier

6. Februar 2017 - Medienmitteilung der ASA: Wohin geht unser Müll? ASA im Dialog mit der Politik ... > hier

Januar 2017 - ASA-Newsletter Januar 2017 > hier

Dezember 2016 - ASA-Newsletter Jahresrückblick 2016 > hier

Informationsreise serbischer Multiplikatoren zum Thema "Recycling-
&Waste Management Technologien" vom 6.-8. Februar 2017 > weitere Informationen, > Infoflyer

6. Dezember 2016 - Medienmitteilung der ASA zur TA Luft > hier

ASA kritisiert mit anderen Verbänden TA-Luft > hier

Achtung - Reservieren Sie sich als Aussteller auf der Waste-to-Resources 2017 rechtzeitig Ihren Ausstellungsstand - weitere Informationen > hier

30. November 2016 - Medienmitteilung zur ASA-Mitgliederversammlung und Fachtagung 2016 in Bremen > hier

November 2016 - ASA-Newsletter November 2016 > hier

November 2016 - ASA-Position zum Impulspapier "Strom 2030" der Bundesregierung > hier

Oktober 2016 -  ASA-Newsletter Oktober 2016 > hier

31. Oktober 2016 - Die aktuelle Fassung der ASA-Strategie steht zum Download bereit > hier

5. Oktober 2016 - Medienmitteilung der ASA zum KWKG und EEG > hier

Oktober 2016 - Stellungnahme der ASA zum KWKG und zur EEG Eigenerzeugung > hier

Der Abfallwirtschaftsplan NRW, Teilplan Siedlungsabfälle, kann auf der Internetseite der MKULNV eingesehen und heruntergeladen werden > hier

Entscheidungsphase für die Entsorger: 2001 - 2005

Abgesehen von den hohen Anforderungen brachte erst die Ablagerungsverordnung (AbfAblV, 20.02.2001) und die 30. BImSchV (01.03.2001) die erforderliche Planungs- und Rechtssicherheit für MBA-Neuplanungen. Kommunen und private Entsorgungsunternehmen konnten in die Planungs-, Genehmigungs- und Ausschreibungsphasen gehen, ohne Gefahr zu laufen, Fehlinvestitionen zu verursachen. Acht Jahre nach Inkrafttreten der TASi 1993 blieben nun noch vier Jahre bis zum Ablauf der Übergangsfrist, um eine neue Technologie zu entwickeln. In diesen vier Jahren mussten für eine neue Technologie die politischen Entscheidungen herbeigeführt werden. Die Ingenieurleistungen und die Anlagentechnologie waren bei den örE nach vergaberechtlichen Bedingungen auszuschreiben. Daran schlossen sich das Genehmigungsverfahren und die Ausführungsphase mit der Bauphase an.

Die ASA und ihre Mitglieder haben sich der Aufgabe zur Etablierung der stoffspezifischen Abfallbehandlung mit MBA gestellt und die neuen Anforderungsprofile als Maßstab für ihre Planungen und Ausschreibungen zugrunde gelegt. Hierbei traten bis heute folgende weitere Hindernisse auf:

  • Wegen der neuen Verordnung mussten laufende Planungen und schon genehmigte Anlagen vollständig überarbeitet werden (z.B. Minden, Hannover, Münster). Erst seit wenigen Jahren laufende MBA mussten den neuen Anforderungen mit wesentlichen Änderungen/ Ergänzungen (z.B. Lüneburg, Diepholz, Friesland, Borken) angepasst werden.
  • Die hohen Anforderungen der Ablagerungsverordnung zwingen zu größeren Durchsatzleistungen der einzelnen MBA, um wirtschaftliche Behandlungspreise realisieren zu können. In langwierigen Verfahren einigten sich die örE untereinander auf die hierfür notwendigen Kooperationen.
  • Viele örE zogen sich auf Grund der allgemeinen abfallpolitischen Entwicklung aus der Vorhaltung eigener Anlagen zurück und schrieben ihre Entsorgung als Dienstleistung aus oder suchten kommunale Kooperationspartner, häufig allerdings erst sehr spät (2002/04). Trotz der eigenen Festlegung erst in 2003/04 verlangen aber ausschreibende örE vom Anlagenbetreiber die Einhaltung der Werte ab 2005 für ihren Abfall.
  • Mehrere Insolvenzen von Anlagenlieferanten und Bauunternehmen haben zu Verzögerungen beim Bau von MBA geführt.

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